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Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes der Stadt Lauter-Bernsbach (INSEK Lauter-Bernsbach)

ergab sich eine neue Gebietskulisse,für die es eine gesamträumliche nachhaltige Stadtentwicklungsstrategie zu entwickeln gilt. 

Ebenso muss sich die Stadt an sich stetig ändernde Rahmenbedingungen, z.B. demographische Entwicklung, Anforderungen an den Klimaschutz sowie städtebauliche und denkmalpflegerische Erfordernisse anpassen. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt beschlossen ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK) aufzustellen, dass die Grundlage für die zukünftige Ausrichtung und Prioritätensetzung der Stadtentwicklung bis zum Jahr 2030 bildet. Übergeordnetes Ziel der Planung muss sein, die Funktion der Stadt Lauter-Bernsbach als attraktiver Wohn-, Lebens- und Arbeitsort für die Zukunft zu stärken sowie die Attraktivität der Stadt für alle Generationen zu steigern.

Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

- Bestimmung von Entwicklungszielen der Stadt, unter Berücksichtigung der aktuellen und zukünftigen demographischen Entwicklungen,
- die Aufstellung eines Leitbildes für die Stadtentwicklung,
- die Festlegung von räumlichen und sachlichen Handlungsschwerpunkten und
- die Definition konkreter Maßnahmen im Stadtgebiet LauterBernsbach.

Die Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (INSEK) wird im Auftrag der Stadt Lauter-Bernsbach durch die KEWOG Städtebau GmbH aus Weißenfels, erarbeitet. In einem ersten Auftaktgespräch am 22.01.2019 wurden wesentliche Themen und erste Schwerpunkte der zukünftigen Stadtentwicklung zwischen der Stadtverwaltung und der KEWOG Städtebau GmbH erörtert.

Im Rahmen der Konzepterarbeitung erfolgt zunächst eine Analyse der Ist-Situation mit einer Bestandsaufnahme des Stadtgebietes. Hierzu werden in den kommenden Monaten Mitarbeiter/-innen der KEWOG Städtebau GmbH in der Stadt Lauter-Bernsbach mehrere Vor-Ort-Begehungen durchführen.  

Bürgerbeteiligung zum INSEK

Die zukunftsorientierte Entwicklung der Stadt Lauter-Bernsbach erfordert die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Hierzu möchten wir Sie mit einer Bürgerumfrage frühzeitig in den Prozess der Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts einbinden. Daher möchten wir Sie bitten den beiliegenden Fragebogen zu beantworten. Die Umfrage erfolgt anonym, Ihre Antworten werden ausschließlich im Rahmen der INSEK Erarbeitung verwendet und werden nicht an Dritte weitergegeben.

Der ausgefüllte Fragebogen ist bitte bis spätestens zum 26.04.2019 im Verwaltungsgebäude I, Rathausstraße 11 in Lauter, Verwaltungsgebäude II, Straße der Einheit 5 in Bernsbach oder im Verwaltungsgebäude III, Herrmann-Uhlig-Platz 1 in Lauter abzugeben (Einwurf in den Briefkasten genügt) oder per E-Mail an: stadtverwaltung@lauter-bernsbach.de zu senden.                                                    
 

Für Ihre Mitwirkung danke ich Ihnen herzlich.

 

Thomas Kunzmann
Bürgermeister

 

Ergebnisse der Fragebogenaktion im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts der Stadt Lauter-Bernsbach (INSEK Lauter-Bernsbach)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

im März/April 2019 fand eine Bürgerumfrage im Rahmen der Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) der Stadt Lauter-Bernsbach statt. Dabei bestand die Möglichkeit, die Qualitäten der Stadt Lauter-Bernsbach zu bewerten bzw. den Handlungsbedarf zu definieren sowie Ihre Ideen zur zukünftigen Entwicklung der Stadt bis zum Jahr 2030 zu äußern.

Die Ergebnisse…

An der Befragung haben insgesamt 90 Personen aus der Stadt Lauter-Bernsbach teilgenommen. Die Umfrage stellt aufgrund der eingegangenen Ergebnisse nur ein Meinungsbild dar und ist als nicht repräsentativ einzustufen.

Bei der Auswertung wurde der Bereich der Altenpflege/-betreuung mit sehr guter bis guter Qualität bewertet. Auch die Themenbereiche Stadtbild, medizinische Versorgung, Schulen/Kinderbetreuung und die Wohnsituation/Wohnungsangebot wurden von der Qualität her überaus positiv bewertet.

Kriterien, die als sehr schlecht, schlecht und mittelmäßig eingestuft wurden, sind die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, Kultur-/Freizeitangebote, ÖPNV (Bus/Bahn) und die Verkehrssituation (Straßen/Parken).

Entsprechend gestalten sich die Ergebnisse zur Frage nach dem Handlungsbedarf. Erhöhter Bedarf wird in der Sanierung von Straßen/Wegen, der Schaffung von Kultur- und Freizeitangeboten und der Verbesserung der Verhältnisse für Fußgänger und Radfahrer gesehen. Mit eher geringem Handlungsbedarf wurden die Bereiche Wohnungsneubau, die Entwicklung gewerblicher Flächen und die Sanierung von Bausubstanz bewertet.

Als konkreter Handlungsbedarf wurde mit insgesamt 53 Nennungen die Sanierung von Straßen allgemein (z.B. Straße des Friedens, Bahnhofstraße, Lindenring und Antonsthaler Straße) als sehr hoch eingeschätzt. Weitere Nennungen betrafen die Verkehrssituation (fließender und ruhender Verkehr), meist im Zusammenhang mit der Bundesstraße 101, die Sanierung/Abriss von ehem. Fabrik- u. Gewerbegebäuden und der Sanierungsbedarf an Kultur-/Freizeiteinrichtungen (z.B. Saal im Kulturhaus Lauter, Mehrzweckhalle in Bernsbach, Freibäder in Lauter und Bernsbach, Spiel- und Bolzplätze).

Als Ziele und Wünsche bis 2030 wurde mit 20 Nennungen die Verbesserung von Einkaufs- und Dienstleistungsangeboten am häufigsten genannt. Insbesondere wurden darunter die Schaffung von mehr Einkaufsmöglichkeiten im Allgemeinen und die Schaffung einer Bankdienstleistung im Ortsteil Bernsbach aufgeführt. Weiterhin wurden die Verbesserung von Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit, der Ausbau von Rad- und Wanderwegen und die Verbesserung der Kultur- und Freizeitangebote als Ziele und Wünsche genannt.

Wir bedanken uns herzlich für die rege Teilnahme an der Befragung und damit an der Mitwirkung am Stadtentwicklungsprozess. Die Ergebnisse werden im entsprechenden Textteil Berücksichtigung finden. Eine kurze Zusammenfassung wesentlicher Ergebnisse zur Bürgerumfrage können Sie auf der Internetseite der Stadt einsehen.

Wie geht’s weiter…?

Im weiteren Ablauf der Erarbeitung des Konzeptes stehen nun Arbeitsgruppensitzungen und bilaterale Gespräche mit verschiedenen zentralen Akteuren der Stadtentwicklung auf der Agenda. Ein erster Konzeptentwurf wird dem Stadtrat voraussichtlich am Ende des Jahres vorgestellt.

 

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