Aktuelle Themen

Unangenehme Hinterlassenschaften

Vor allem die zahlreichen Hundehäufchen werden zunehmend zum Ärgernis.

Mehr als 500 Hunde sind derzeit in Lauter-Bernsbach registriert. Eine beachtliche Zahl, die von der anhaltenden Beliebtheit der Vierbeiner als „beste Freunde des Menschen“ zeugt.

Allerdings unterliegen auch „beste Freunde“ den Regeln der Natur und Stoffwechselprozesse fordern früher oder später ihre Konsequenzen – der Hund muss raus, weil etwas aus dem Hund raus muss. Und da auch Herrchen, besonders in Corona-Zeiten, der „Auslauf“ gut tut, findet man die entsprechenden Hinterlassenschaften der Vierbeiner zunehmend auf Straßen, Plätzen und Wegen.

Dabei sind diese „Minen“ nicht nur eine lästige Gefahr für das Schuhwerk, sondern bergen aus hygienischen Gründen auch erhebliche Risiken für andere Hunde und auch den Menschen. Gerade bei der jetzigen Witterung suchen Kinder den Kontakt mit dem Schnee und können leicht mit den Überresten von Bellos Verdauung in Berührung kommen. Ein oft unterschätztes Problem: auch Landwirte ärgern sich über verunreinigte Wiesen, ist doch das verunreinigte Grünfutter bzw. Heu oftmals nicht mehr als Futter geeignet.

Daher unsere Bitte an alle Hundehalter: Beachten Sie die Verpflichtung zum Entfernen der tierischen Hinterlassenschaften (§ 7 der Stadtpolizeiverordnung). Auch diese sicherlich unangenehme Aufgabe muss der Halter eines Hundes auf sich nehmen. Das Mitführen entsprechender Tütchen sollte sicherlich keine zu große Belastung darstellen.

Diesbezügliche Bequemlichkeit und Ignoranz schadet uns allen. Auch denen, die sich nicht um die Häufchen ihres Lieblings kümmern. Denn findet diese Unsitte Verbreitung, so wird das Image der Vierbeiner als „Bester Freund des Menschen“ darunter leiden.

 

Zurück