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Informationen zu den Sanierungsarbeiten im Burkhardtswald

Dazu wurden der Stadtverwaltung von der Wismut GmbH folgende Informationen übermittelt:

In den Jahren 1950 bis 1952 wurde durch die SAG Wismut (Objekt 29 und 09) das Erkundungsrevier am Nordosthang des Burkhardtswaldes durch einen Tagesschacht (Nr. 329), acht Stollen und vier Tiefschürfe (Nr. 1 bis 4) bis etwa 160 m Teufe erschlossen. Es wurden bis Ende 1951 2,1 t Uran gewonnen, bevor die Arbeiten bereits 1952 wieder eingestellt wurden.

Die Sicherung und Verwahrung dieser alten Grubenbaue des Wismut-Altbergbaus erfolgt auf der Grundlage des Verwaltungsabkommens zwischen dem Bund und dem Freistaat Sachsen zur Sanierung der sächsischen Wismutaltstandorte. Als Projektträger ist die Wismut GmbH, Abteilung PTALT zuständig.

In Baulos 1 wurden 2018 bereits 2 Stollen, 2 Tiefschürfe und weitere Schadstellen saniert. Im Baulos 2 werden nunmehr die restlichen Schadstellen und Gefährdungen beseitigt. Es handelt sich dabei hauptsächlich um die Verwahrung bzw. Sicherung von 1 Tiefschurf, 1 Schacht und 3 Stollen.

Ein wichtiger Gesichtspunkt bei der Sanierung dieses Wismut-Altstandortes ist der Naturschutz. So wurde bereits im ersten Baulos ein Stollen dauerhaft zu einem Fledermausquartier und Winterquartier für Amphibien ausgebaut und auch im 2. Baulos wird wieder ein Stollen entsprechend ausgebaut und gesichert.

Die Dauer der Bauarbeiten ist für das Baulos 2 mit ca. 12 Monaten (ohne evtl. Winterpause) veranschlagt. Da alle Arbeiten im Burkhardtswald erfolgen, wird es kaum Berührung mit öffentlichen Wegen geben.

 

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