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Liebe Bürgerinnen und Bürger von Lauter-Bernsbach, sehr geehrte Leserinnen und Leser unseres Mitteilungsblattes,

Wir werden ruhiger, blicken auf die vergangenen Ereignisse, die Herausforderungen und gemachten Erfahrungen zurück. Wenn man sich so umhört, dann sprechen viele im stillen Kämmerlein von Wohlstand und „wir können zufrieden sein“.

 Doch auf der Straße herrschte vergangenes Jahr große Unruhe. Die Katastrophen in der Welt, Kriege und Hass, nehmen zu. Das führt zu Vertrauensbrüchen in Europa und der ganzen Welt. Jeder möchte seinen Kuchen behalten und viele wollen von ihm etwas abbekommen. Dazu kommen noch die Umweltkatastrophen, welche uns große Sorgen bereiten. Auch kommunal tragen wir Lasten, die manchmal sehr schwer sind, doch zu unserem Glück gibt es in unserem Heimatort viele, die diese mit schultern.

Zur Weihnachtszeit sind viele Menschen voller Erwartungen und freuen sich auf die ruhige Zeit. Doch viele Menschen, die zum großen Teil ehrenamtlich für uns da sind, können nicht auf ruhige Weihnachten hoffen. Da sind die offenen Krankenhäuser, Pflegeheime, Landwirtschaften, die Polizei und auch die Feuerwehr, die vielen Angestellten in den Kaufhäusern, den Gaststätten und so mancher Notdienst, die ständig für uns da sind. Erachten wir das schon für selbstverständlich? Schätzen wir das noch? Ich möchte allen, die sich für uns und unseren Ort in ehrenamtlicher oder auch beruflicher Tätigkeit einsetzen, recht herzlich danken.

Auch einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr möchte ich noch geben: Mit viel Fleiß bei der Beantragung wurden Fördermittelanträge für uns positiv beschieden, die wiederum die Grundlage für viele Baumaßnahmen waren. Wir konnten einige Straßen komplett neu bauen, zusätzlich Decken sanieren oder Nebenwege befestigen. Kaputte Fassaden der Rathäuser wurden saniert, Spielplätze erneuert. Besonders wichtig war der Grundschulanbau. Zukünftig werden wir nun nach neuen Richtlinien alle unsere Kinder in unserer Schule unterrichten können. Brandschutzauflagen werden erfüllt und bald wird es auch genügend Toiletten geben. Mit dem Einbau eines Fahrstuhls für gehbehinderte Schüler wird unsere Schule nun auch dem Thema 'Inklusion' gerecht. Mehr Spielfläche und ein grünes Klassenzimmer entstehen und eine normgerechte Bushaltestelle für zwei Busse sorgt zukünftig für mehr Sicherheit unserer Kleinen. Danke an die fleißigen Handwerker.

Klagen dürften wir also nicht. Wir haben grundsätzlich alles, was uns wichtig war und ist, in Lauter-Bernsbach für uns erhalten können. Wie jedes Jahr gibt es aber auch immer wieder Wünsche und Ziele, die unerfüllt bleiben müssen. Nicht, weil man diese ignoriert, sondern weil man - wie auch im Privaten - nach der Dringlichkeit gehen muss oder auch nach den zur Verfügung stehenden Mitteln. So ist es im Kleinen wie im Großen. Vieles wurde geschafft, vieles auch unsichtbar und nicht als Leuchtturm. Ich bin ein Verfechter davon, die Investitionen so auszurichten, dass diese auch nachhaltig und zukünftig kostensparend sind, um Mittel und Ressourcen wieder frei zu machen.

Weihnachten gilt als ruhige und stille Zeit im Jahr. Der Duft von frischem Stollen und aromatischen Bratäpfeln, leuchtende Kinderaugen, besinnliche Weihnachtsmusik, allerlei Weihnachtsgeschenke, der Adventskranz, Schwibbogen, Räuchermännchen und ein wunderschön geschmückter Christbaum mit glitzernden Kugeln und einem kleinen Glöckchen, das das Christkind ankündigt - ja, das ist Weihnachten!

Liebe Lauterer-Bernsbacher, verehrte Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen und Ihren Familien und Angehörigen - auch im Namen unserer Stadträte und unserer Verwaltung - eine gesegnete und besinnliche Weihnachtszeit, Trost und Ruhe in schweren Zeiten und ein gutes, neues Jahr 2019 in Zufriedenheit, Optimismus und Wohlergehen. Möge die Kraft der Weihnachtsbotschaft uns lange erhalten bleiben.

 

Ihr Bürgermeister
Thomas Kunzmann

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