Standortdaten:

08315 Lauter-Bernsbach
Bundesland / Landkreis:
Sachsen / Erzgebirgskreis
Höhe / Fläche:
377-813m ü. NN / 30,31 km²
Einwohner:
ca. 9.130

Scheckübergabe für Platz 2 beim Städtewettbewerb von enviaM und MITGAS

Die Stadt Lauter-Bernsbach nahm zum neunten Mal am 14. Städtewettbewerb von enviaM und MITGAS teil, der wieder einer der Höhepunkte unseres Lauterer Vugelbeerfastes war. Insgesamt 25 Kommunen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen nahmen daran teil. Die 3658 Teilnehmer, davon 2074 Kinder fuhren insgesamt 7539,36 Kilometer, davon 3304,84 Kilometer auf dem Kinderfahrrad.

Die Energiedienstleister enviaM und MITGAS unterstützen die gemeinnützigen Projekte der Kommunen mit rund 54.000 Euro.

 

Insgesamt 134 Teilnehmer, davon 74 Kinder legten sich beim 22. Lauterer Vugelbeerfast für den guten Zweck ins Zeug, erradelten 349,61 Kilometer und strampelten sich so am 30. September 2017 sensationell auf den 2. Platz. Für diese Platzierung erhält der Lauterer Sportverein Viktoria 1913 e.V. insgesamt 6.300,00 Euro. Mit dem Geld wird die Neugestaltung des Außenbereichs und der Terasse am neuen Funktionsgebäude des Sportplatzes an der Ludwig-Jahn-Straße unterstützt. Das Projekt des Lauterer SV gewann bei der Abstimmung.

 

Durch Dr. Andreas Auerbach (Vertriebsvorstand enviaM) und Reginald Fuchs (Kommunalbetreuer der enviaM) wurde am 1. November 2017 im Beisein des Bürgermeisters Thomas Kunzmann der Scheck an den Vertreter des Lauterer Sportvereins 1913 e.V. Karsten Lorenz übergeben.

 

Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen Mitstreitern für ihre Teilnahme und bei den verantwortlichen Organisatoren für die hervorragende Vorbereitung, die maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen hat.

 

 

Weichen für Sportplatzsanierung sind gestellt

Am Freitag, dem 03. November konnte sich die Stadt Lauter-Bernsbach auf den Besuch der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch freuen. Anlass des Besuches war die Übergabe eines Zuwendungsbescheides des Freistaates Sachsen aus dem Programm "Brücken in die Zukunft" in Verbindung mit der Förderrichtlinie "Investive Sportförderung" für den Bau des Kunstrasenplatzes am Sportplatz an der Ludwig-Jahn-Straße (Ortsteil Lauter).

Dank der Unterstützung durch den Freistaat rückt der moderne Kunstrasenplatz als Basis des Fußballbreitensports in Lauter-Bernsbach nun in greifbare Nähe. Insgesamt 547.000 Euro erhält die Stadt bei einem Gesamtkostenumfang von 1,175 Mio. Euro für das Projekt. Es ist ein langgehegter Traum der Vereinsmitglieder des traditionsreichen Lauterer SV Viktoria und neu auch des SV Saxonia Bernsbach, zukünftig auf eine moderne Platzvariante zurückgreifen zu können.

Das Planungsbüro fugmann architekten GmbH aus Falkenstein ist mit der Vorbereitung und Überwachung des Projektes betraut. Dafür wird der vorhandene sanierungsbedürftige Rasenplatz durch die moderne Kunstrasen-Variante ersetzt und die Zuwegung zur Ludwig-Jahn-Straße erneuert. Bestandteile des Projektes sind ebenfalls die Errichtung von Ballfangzäunen und eines sogenannten Rigolenspeichers zur Abpufferung der Regen- und Drainagewässer des Platzes. Geplanter Baubeginn für das Projekt ist im Frühjahr 2019. Läuft alles nach Plan, so können im Herbst 2019 erstmals Fußbälle über den Kunstrasenplatz rollen und der Platz seiner Bestimmung übergeben werden.

Bereits von 2015 bis 2016 hatte die Sportanlage erstmals in ihrer Geschichte ein Vereinsgebäude erhalten. Zeitgemäße Umkleideräume, Duschen, WC-Anlagen und Lagerräume für Fußballutensilien sowie Vereinsräume mit einer Mini-Küche ersetzten einige Schuppen und legten den Grundstein für die sportliche Zukunft des Areals. In Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro AIA aus Aue wurden durch die Stadt Lauter-Bernsbach insgesamt 880.000 Euro in das Funktionsgebäude investiert. Auch hier konnte sich die Stadt über die finanzielle Unterstützung des Freistaates Sachsen freuen - rund 234.000 Euro wurden aus dem Programm „Investive Sportförderung“ bereitgestellt, das sich vorrangig der Förderung des Breiten- und Vereinssportes widmet.

Die Planungen für den Kunstrasenplatz werden so ausgelegt, dass in einem weiteren, letzten Bauabschnitt auch der Schulsport in der Anlage wieder Einzug halten kann. Mit der Errichtung einer Rundlaufbahn und verschiedener Leichtathletikanlagen werden dann auch der Heinrich-Heine-Oberschule gute Bedingungen für den Sportunterricht zur Verfügung stehen. 

 

Bürgerpreis für Musik und traditionelle erzgebirgische Volkskunst

Inzwischen ist es das dritte Jahr, dass in Lauter-Bernsbach verdiente Persönlichkeiten mit dem „Bürgerpreis“ geehrt werden. Dennoch gab es in diesem Jahr eine Premiere: erstmals erhielten mit den „Bernsbacher Musikanten“ nicht eine einzelne Personen die Ehrung, sondern eine Gemeinschaft diese besondere Auszeichnung.

Inzwischen sind „de Musikanten“, deren Wurzeln in der Feuerwehrkapelle der Bernsbacher Blauröcke liegen, inzwischen schon im 36. Jahr ihres Bestehens. Die Bernsbacher Musikanten sind heute aus der Vereins- und Kulturlandschaft insbesondere Bernsbachs, nicht mehr wegzudenken. Traditionelle Auftritte zum 1. Mai oder zum Weihnachtsmarkt gehören zum festen Veranstaltungskalender des Ortes. Hinzu kommen inzwischen zahlreiche Auftritte weit über die Ortsgrenzen hinaus. Es ist den Bernsbacher Musikanten sogar gelungen, erfolgreich Nachwuchsmusiker für ihre Reihen zu werben.

So war es Bürgermeister Thomas Kunzmann eine Ehre, den Musikern im Rahmen ihres Auftrittes zur Kirmes am 23. September den Bürgerpreis 2017 der Stadt Lauter-Bernsbach zu überreichen. Der Präsident Andreas Rudolph sowie Manuel Ullmann konnten sich über einen Scheck über 500,00 Euro freuen, für den die Musikanten bestimmt eine gute Verwendung finden werden.

Wir wünschen den Bernsbacher Musikanten alles Gute für ihre weitere Arbeit und danken herzlich Frank Dietel für den Nominierungsvorschlag!

Wie in den Vorjahren auch, gab es 2017 wieder zwei Ehrungen. Eine Woche nach der Bernsbacher Kirmes konnte im Rahmen des Lauterer Vugelbeerfastes der zweite Bürgerpreis dieses Jahres vergeben werden. Und auch dieser Bürgerpreis ging nach Bernsbach: Rudolf Herrmann, oder der „Hermann Ruud“, wie ihn viele kennen, wurde am Samstag mit dem Preis auf der Lautergold-Bühne überrascht.

Kein anderer steht in Bernsbach so sehr für Volkskunst und Schnitzen wie Rudolf Herrmann. Bereits seit 1972 leitete der heute 76jährige den Schnitz- und Klöppelverein und führte in den vielen Jahren zahllose Kinder insbesondere an das Schnitzen heran. Unzählige Volkskunstausstellungen in der Mehrzweckhalle sowie die rege Mitorganisation von Kirmes- und  Heimatfesten sowie Weihnachtsmärkten – immer unterstützt von seinen Mitstreitern und „Klöppelfrauen“ – zeugen von seiner Arbeit für seinen Verein und unseren Ort.

Auch dem „Herrmann Ruud“ nochmals herzlichen Dank und vor allem viel Gesundheit für die Zukunft! Den Vorschlagenden Volker Beckmeier, Frank Maschka (U), Birgit Mikolajetz und dem jetzigen Vorsitzenden des Vereins Stephan Tschisgale ebenfalls ein Dankeschön für die Anregung!

 

Damit auch im kommenden Jahr wieder würdige Bürgerpreisträger auf der Bühne stehen können, bitten wir Sie um Ihre Vorschläge. Einzelpersonen sowie Vereine und Organisationen, die sich um Lauter-Bernsbach verdient gemacht haben, können Sie uns bis zum 31. März 2018 benennen. Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge!

 

 

Händler gesucht

Zum diesjährigen Weihnachtsmarkt im OT Lauter, am 03. Dezember 2017 in der Zeit von 13-18 Uhr auf dem Marktplatz, werden noch Verkaufsgeschäfte gesucht. Bewerbungen können an die Stadtverwaltung Lauter-Bernsbach, Rathausstraße 11, 08315 Lauter-Bernsbach, Tel. 03771/7031-30 oder per Email c.roesler(at)lauter-bernsbach.de  gerichtet werden.

 

Das Bau- und Liegenschaftsamt informiert

Information zur Umgestaltung der Spielplätze „Mühlenstraße“ und „Dietrich-Bonhoeffer-Straße“

 

Die geplante Umgestaltung des Spielplatzes „Mühlenstraße“ wird erst im nächsten Jahr realisiert. Grund für die Verzögerung  der Baumaßnahmen sind die erhöhten Preise seit der letzten Angebotseinholung sowie der noch immer fehlende Zuwendungsbescheid. Die aktuellen Kosten werden durch die Verwaltung nun in der Haushaltsplanung für 2018 berücksichtigt.

 

Auch für die Umgestaltung des Spielplatzes „Dietrich-Bonhoeffer-Straße“ steht der Zuwendungsbescheid noch aus. Die Auftragserteilung für die erforderlichen Baumaßnahmen erfolgt umgehend nach Vorlage des Bescheides. Die Ausführung der Arbeiten ist witterungsabhängig. Vorgesehen ist jedoch, die Baumaßnahmen bis Ende Dezember weitestgehend abzuschließen.

 

Wir bitten alle Kinder – und natürlich auch Eltern – um Verständnis!

 

Kirmes 2017 im OT Bernsbach

 

Zur diesjährigen Kirmes zeigte sich das Wetter nicht so ganz von seiner besten Seite, aber es hat durchgehalten und es regnete nicht in Strömen.

 Die Vorschulkindergruppe aus dem Kindergarten „Kinderparadies“ Bernsbach eröffnete das Fest mit einem kleinen Programm die diesjährige Kirmes im Festzelt. Im Anschluss sprach unser Bürgermeister Herr Kunzmann ein paar Worte zur Eröffnung und übergab dann das Mikrofon an Christoph Baumann, den Vorsitzenden des Heimatvereines Oberpfannenstiel e.V.. Der Verein hatte eine Überraschung mitgebracht: Er präsentiert eine neue Tafel am Brunnen auf dem Dorfplatz mit Motiven von Oberpfannenstiel und der Erinnerung an die 325 Jahr Feier im letzten Jahr. 

Danach spielten die Bernsbacher Musikanten zünftig auf und alle Besucher konnten kräftig mitsingen und -schunkeln. Für die Bernsbacher Musikanten war es ein besonderer Nachmittag, denn auch sie bekamen etwas „Besonderes“. Die Bernsbacher Musikanten wurden als Verein für ihr großes Engagement mit dem Bürgerpreis der Stadt Lauter-Bernsbach 2017 ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

 

Für die Kinder gab es an diesem Nachmittag ein buntes Kinderprogramm mit Hüpfburg, Basteln, Kinderschminken und Spielen mit den Erzieherinnen der Kita „Kinderparadies“ und NaturWerk Stefanie.

 

Die Abendveranstaltung mit der AHA Band war super!

Der Sonntag war mit den Angeboten rund um den Dorfplatz, besonders für die Kinder, und im Festzelt wieder ein gelungener Kirmestag. Es wurde gebastelt mit den Lehrerinnen der Grundschule und zusätzlich gab es noch Karussell, Truckereisenbahn, Motorräder vom Verein „De Bernsbacher“, Wasserspritzen mit der Feuerwehr, Schauschnitzen und Klöppeln, Basteln mit NaturWerk Stefanie.

 

Wir möchten allen Helfern und Beteiligten ein herzliches Dankeschön sagen! Ein besonderes Dankeschön an Oliver Dittmann Install. und Heizungsbaumeister für seine stätige Einsatzbereitschaft am Samstagvormittag zur Bereitstellung des Wasseranschlusses!

 

Einladung

Bündnistreffen SüdWest am 21.11.2017 im Stadtverwaltung Lauter-Bernsbach

 

Liebe Mitstreiter_innen im Programm Jugend bewegt Kommune,

 

wir laden alle Steuerungsgruppenmitglieder, alle interessierten Jugendlichen und Erwachsenen zum  Bündnistreffen SüdWest am 21. November 2017 um 17:00-19:00 Uhr in den Sitzungssaal Lauter-Bernsbach , Herman-Uhlig-Platz, 08312 Lauter-Bernsbach,

ein und freuen uns, Sie zahlreich begrüßen zu dürfen.

 

Das Bündnistreffens im November steht unter dem Motto Soziale Medien – Ein Workshop für Einsteiger.

Georg Spindler, kommunaler Praxisbegleiter und Medienpädagoge, wird mit Ihnen einen Workshop über die sozialen Medien durchführen. Dafür bringen Sie bitte ihr Mobile Devices, z.B. Spartphone, Tablet und/oder Laptop mit.

 

Natürlich wird es auch diesmal einen kleinen Imbiss geben!

Um besser planen zu können, bitten wir Sie daher, in Ihren Steuerungsgruppen abzustimmen und uns bis zum 15.11.2017 (ines.neumann(at)dkjs.de) mitzuteilen, wer aus Ihrer Kommune am Bündnistreffen, bzw. wer ggf. als Vertretung (mind. 1-2 Personen) anwesend sein wird.

 

Nadine Wagner ist die 11. Vugelbeerprinzessin

Das Wohnungsunternehmen Stadt Lauter-Bernsbach informiert

Das Wohnungsunternehmen stellt ab November 2017 die Gewerberäume in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße 14 für private Feiern zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, Ihre private Familienfeier wie Geburtstag, Jubiläum oder Weihnachtsfeier mit bis zu ca. 30 Personen durchzuführen. Tische, Stühle, Gläser, Geschirr usw. werden zur Nutzung zur Verfügung gestellt.

Bei Interesse / Terminvereinbarung kontaktieren Sie uns bitte unter:

            Wohnungsunternehmen Stadt Lauter-Bernsbach

            Hermann-Uhlig-Platz 1

            08315 Lauter-Bernsbach

           Tel./Fax: 03771 52020

E-Mail: info(at)wohnungsunternehmen-stadt-lauter.de

 

An alle Vereine der Stadt Lauter-Bernsbach

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

für die Erstellung des Veranstaltungsplanes der Stadt Lauter-Bernsbach 2018 benötigen wir von Ihnen eine Aufstellung über die in Ihrem Verein angedachten Veranstaltungen.

Wir bitten Sie uns mitzuteilen, welche Veranstaltungen Sie im kommenden Jahr geplant haben sowie wann, wo und unter welchem Thema diese durchgeführt werden sollen.

 

Des Weiteren erinnern wir an die Beantragung der Vereinszuschüsse mit Begründung.

 

Ihre Mitteilungen senden Sie bitte bis zum 30. September 2017 an:

 

Stadtverwaltung Lauter-Bernsbach

z.Hd. Frau Rösler

Rathausstraße 11

08315 Lauter-Bernsbach

 

Tel.: 03771/703130

Fax: 03771/703121

Email: c.roesler(at)lauter-bernsbach.de

 

Anfrage des Ortschronisten von Lauter-Bernsbach

Wetterdaten für Lauter-Bernsbach

 

Viele Jahre hat mir Herr Müller aus Lauter Wetterdaten zur Verfügung gestellt. Leider gibt er in diesem Jahr seinen Garten und seine Wetterstation auf.

Wer in Lauter-Bernsbach hat eine Wetterstation und kann für die Chronik Wetterdaten zur Verfügung stellen?

Volker Zimmer, Ortschronist Lauter, 03771 723812, volker.zimmer(at)gmx.de

 

Radfahren entlang der Mulde

Fahrradfahrer können auf einem gut ausgebauten Wegenetz den Flussverläufen folgen. 

Hier ein Image-Flyer zum "Mulderadweg" 

 

 

Unsere Stadt blüht auf

Anfang des Jahres hatten wir unsere Einwohner im Mitteilungsblatt dazu aufgerufen, die Pflanzinseln der Stadt Lauter-Bernsbach zu gestalten und zu pflegen.  Nun haben einige Bürger bereits begonnen unsere Stadt zu verschönern.  Die Fotos zeigen davon einige Beispiele.

Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Bürger oder auch Vereine Interesse hätten, eine Pflegepatenschaft  für die Pflanzinsel vorm Haus oder in der Nähe zu übernehmen. Mit den Pflegepaten wird dann ein Pflegevertrag abgeschlossen, in dem u.a. auch die Entgelterstattung  für die Pflanzen geregelt ist. Es ist von Seiten der Stadtverwaltung angedacht, im nächsten Jahr einen kleinen Wettbewerb stattfinden zu lassen, in dem die schönste Pflanzinsel  gesucht und prämiert wird.

Für Fragen steht Ihnen als  Ansprechpartnerin in der Stadtverwaltung Frau Georgi gerne zur Verfügung (Tel. 03771 703117). 

Neuer Träger für die Kita "Kinderparadies"

Die Stadträte haben sich die Entscheidung sicherlich nicht leicht gemacht. Ab dem 01. Januar 2018 wird die Kita „Kinderparadies“ im OT Bernsbach in die Obhut der Volkssolidarität Westerzgebirge e.V. übergeben, so hat es der Rat am 22. Juni entschieden.

Grund für den Wechsel von einer kommunalen Betreibung der Einrichtung hin zu einem sogenannten „freien Träger“ sind die niedrigeren Betriebskosten. Wie jede andere Stadt oder Gemeinde sind wir angehalten, mögliche Einsparungen zu prüfen und wo möglich umzusetzen, um auch in Zukunft finanziell handlungsfähig zu bleiben. Dies schreibt uns die Rechtsaufsichtsbehörde regelmäßig bei der Genehmigung der jährlichen Haushaltspläne ins Stammbuch.

Unsere Stadt hat in den letzten Jahren erheblich in beide Kindertagesstätten investiert. Beide Einrichtungen erhielten mit den neuen Krippenanbauten mehr Kapazität und ein neuer Hort wurde gegründet. Derzeit erfreulich hohe Geburtenraten machten dies im positiven Sinne „notwendig“, dies ist aber auch finanziell eine große Herausforderung für die Stadt. Allein die Unterhaltung der drei Kindereinrichtungen im Ort (zwei Kitas und der Hort in der Grundschule) kostet jährlich 2,5 Mio. Euro. Hinzu kommen Ausgaben für bauliche Erweiterungen und Veränderungen. Nur knapp die Hälfte dieses Betrages ist durch Elternbeiträge und Landeszuschüsse gedeckt. 

Natürlich wollen wir auch in Zukunft zum Wohl unserer Kinder investieren. Nächster Schritt dazu soll ein Anbau an die Grundschule sein, die dank des vielen Nachwuchses und der zusätzlichen Unterbringung des Hortes im Gebäude ebenfalls an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Grundlage dafür ist es jedoch, finanziell leistungsfähig zu bleiben. Ein Beitrag hierfür ist die Übergabe der Kita „Kinderparadies“ in freie Trägerschaft.

Gleichzeitig ist es jedoch auch wichtig, den Anstieg der Elternbeiträge langfristig moderat zu halten. In diesem Jahr mussten die Elternbeiträge erstmals seit vielen Jahren angehoben werden, da der vorgegebene gesetzliche Rahmen der Beteiligung der Eltern zwingend einzuhalten ist. Auch hier ist es entscheidend, die Betriebskosten der einzelnen Einrichtungen zu überdenken. 

Aus diesen Gründen hat sich der Stadtrat dafür entschieden, einen Trägerwechsel für die Kita „Kinderparadies“ zu prüfen. In den zurückliegenden Monaten hatten sich vier freie Träger um die Betreibung der Einrichtung beworben. Alle leisten in der Region eine sehr gute Arbeit in allen sozialen Bereichen. In Gesprächen mit Elternvertretern, Angestellten, Stadtverwaltung und den Stadträten wurde herausgearbeitet, was wichtig ist und vom neuen Träger gewährleistet werden soll und muss.

Unter Berücksichtigung der prognostizierten Betriebskosten hat sich der Stadtrat am Ende eines schwierigen und emotionalen Entscheidungsprozesses mehrheitlich für die Volkssolidarität als Träger entschieden. Damit erhält der Träger das Vertrauen, der bereits die Kita „Mini & Maxi“ im OT Lauter und den Hort an der Grundschule betreibt. Die Volkssolidarität war bisher stets ein zuverlässiger und kompetenter Partner. Auch die konzeptionelle Ausrichtung bleibt unverändert, sodass Kinder und Eltern ohne Sorge dem Wechsel entgegensehen können.

 

Mitteilungsblatt wird zukünftig ausgelegt

Ab der kommenden Ausgabe (Juni 2017, erscheint am 22.06.2017) wird das „Mitteilungsblatt der Stadt Lauter-Bernsbach“ nicht mehr wie bisher an alle Haushalte zugestellt. Stattdessen finden Sie unser Amtsblatt an nachfolgenden Punkten kostenfrei  zum Mitnehmen:

 

Ortsteil Bernsbach:

- Bäckerei Ullmann (Filialen Lauterer Straße und Beierfelder Straße)

- Blumen Hecker

- Roscher-Bäcker im Netto-Markt

- Vogel-Bäcker

- Mini Shop Schieck

- Drogerie Goldhahn

- Eisenwaren Hoffmann (Oberpfannenstiel)

- Lebensmittel Ficker Edeka

- Getränkehandel Wichert

- Altenpflegeheim Sonnenblick

- Rathaus Straße der Einheit

- Ev-Luth. Kirche im Pfarrhaus

- Stadtverwaltung

  

Ortsteil Lauter:

- Fleischerei Epperlein

- Kulturhaus Hr. Möckel (Tagesgaststätte)

- Edeka Fr. Landmann

- Vogelbeerapotheke

- Bäckerei Strenger

- Bäckerei Hänel

- bauSpezi Baumarkt

- Seniorenresidenz Edelweiß

- Blumenstübchen Sonnenhut

- Druckerei Müller

- Getränke Weinert

- Aco Hair

- Stangengrüner Mühlenbäcker im Netto-Markt

- Rathäuser Rathausstraße + Hermann-Uhlig-Platz

- Ev.-Luth. Kirchgemeinde im Pfarramt

- Salon Bonjour

- Stadtverwaltung

 

Gern hätten wir Ihnen das Mitteilungsblatt auch weiterhin an die Haushalte zugestellt. Leider ist es in den letzten Jahren zunehmend schwieriger geworden, Austräger zu finden, die zuverlässig jedes Haus und jeden Briefkasten mit dem Amtsblatt versorgen.

Die Bernsbacher werden das System der Auslage des Mitteilungsblattes bereits kennen. Bis 2013 wurde das damalige Amtsblatt „Der Spiegelwaldbote“ auf diese Weise bereitgestellt. Dank der zahlreichen Anlaufpunkte in zahlreichen Geschäften und Institutionen kam jeder Bürger problemlos und ohne zusätzlichen Aufwand an das Amtsblatt. Dieses Netz an Anlaufpunkten haben wir nun auf das gesamte Ortsgebiet erweitert.

Sicherlich wird es eine Weile dauern, bis alle Lauter-Bernsbacher über die geänderte Möglichkeit, das Mitteilungsblatt zu erhalten, informiert sind. Wir bitten um Verständnis, dass der bisherige Service der Zustellung nicht mehr gewährleistet werden kann.

Zukünftig bieten wir Ihnen aber zusätzlich die Möglichkeit, das jeweils aktuelle Mitteilungsblatt per Newsletter im pdf-Format bequem auf elektronischem Weg zu erhalten. Bitte senden Sie uns dazu eine E-Mail an b.mikolajetz(at)lauter-bernsbach.de.

 

Informationen zum Waldbrandschutz 2017

Das Landratsamt der Erzgebirgkreises hat Informationen zum Waldbrandschutz 2017 herausgegeben.

Nähere Informationen erhalten Sie hier dazu.

 

Das Lauterer Begegnungszentrum mit der Heimatstub`- ein Magnet für alle Heimatfreunde

„Vergass die Haamit net“, aus einem Liedtext von Anton Günther, sollte man in unserem Fall als unbedingte Aufforderung verstanden wissen, diese Räumlichkeiten in der Nähe der Straße des Friedens zu besuchen. Mit neuen Eindrücken über unsere Heimatstadt und den damit verbundenen Glücksgefühlen (so hoffen die Macher dieser Stätte) werden Sie Ihren Heimweg antreten.

Dieses so genannte Begegnungszentrum (oder auch „Haus der Vereine“) von Lauter besteht aus der „Schnitzstub’“, den dazugehörigen Nebenräumen und der Heimatstube – einem sich in Entwicklung befindlichen Heimatmuseum. Im Gebäude haben auch noch die Kraftsportler aus Lauter ihr Domizil.

Es war die Idee unseres Bürgermeisters Thomas Kunzmann, des verstorbenen früheren Leiters der Lauterer Schnitzer Dieter Swiniarek, der Eheleute Roswitha und Siegfried Bergk und besonders auch des damals ersten Vorsitzenden Schnitzers Thomas Bussler zur Pflege des erzgebirgischen Brauchtums eine solche Stätte zu schaffen und einzurichten.

Unter der Obhut des Erzgebirgszweigvereins Lauter schufen die Genannten gemeinsam mit einer Vielzahl von aktionswilligen Heimatfreunden und unter Verwendung eigener finanzieller Mittel und Materialien (ohne Finanzen der Stadt in Anspruch nehmen zu müssen) die Einrichtung einer „Schnitzerstub’“ und der Nebenräume. Dort haben die Schnitzer, Korbmacher und die Geschichts- und Heimatfreunde unter Leitung unseres Ortschronisten Volker Zimmer ihr Domizil, in dem sie ihre Hobbys ausleben dürfen.

Die Lauterer Schnitzergilde wurde durch Dieter Swiniarek bis zu dessen Ableben geleitet. Zu den Hobbykünstlern zählen Andre Wappler (Leiter der Gruppe), Joachim Wenzel, Heinz Ehrig, Edgar Weiß, Thomas Bussler, Frank Kreisel, Frank Weigel, Sören Porkert und unser Bürgermeister Thomas Kunzmann. Dienstags und freitags von 17-19 Uhr und am letzten Sonnabend eines jeden Monats von 14.30 bis 17 Uhr treffen sich diese Männer in ihrer Schnitzerstub’, reden dort über alles, geben den Gästen Auskunft über ihre Arbeit und inspirieren sich gegenseitig zu hoher Leistung als Hobbykünstler. Im Rahmen des Erzgebirgszweigvereins präsentieren sie in Leistungsschauen, in öffentlichen Veranstaltungen, bei Feiern und Festen ihre Hobbykunst und vertreten so ihre Heimatstadt und ihren Verein. Höhepunkte in ihrer Öffentlichkeitsarbeit sind Ausstellungen und das Schauschnitzen zum „Lauterer Vugelbeerfast“, zum „Conradswiesenfest“, das „Spiegelwaldschnitzertreffen“ auf dem König-Albert-Turm (mit Schnitzerkollegen aus den Nachbarorten), das Aufstellen der neuen Lauterer Weihnachtspyramide (unter Verwendung der eigenen geschnitzten Figuren) und die Teilnahme an den Feierlichkeiten der 325jährigen Ortsgründung von Oberpfannenstiel in diesem Jahr.

Unsere Hobbyschnitzer sind bemüht, auch für den Nachwuchs dieser traditionellen erzgebirgischen Volkskunst im Ort zu sorgen. Zurzeit erlernen in unserer Begegnungsstätte sechs Schüler bei ihnen das Schnitzerhandwerk. Sie sind sehr stolz auf die sichtbaren Ergebnisse ihrer liebgewordenen Freizeitbeschäftigung.

Die Schnitzer freuen sich darauf, interessierte Kinder und Jugendliche ausbilden zu dürfen. Unser Erzgebirge lebt auch von der traditionsreichen Kunst des Schnitzens, des Klöppelns und speziell in Lauter von der Tradition des Korbmachens.

Ein stolzes Ereignis für unseren Ort bildete die Zusammenkunft von Frauen und Männern in dem Spankorbstübel bei der Familie Barth an der Schwarzenberger Straße, die das traditionelle Korbflechten als Lauterer Markenzeichen nicht der Vergessenheit überlassen wollten. Bekanntlich trug das Dorf Lauter die Spankorbherstellung in die Welt. Im Jahre 1900 waren 40% der Erwerbstätigen des Ortes in der Spankorbproduktion als Handwerker oder in der industriellen Fertigung tätig. Diese Interessengemeinschaft leitete Elfriede Georgi, die das Handwerk von der Pike auf erlernte und bis ins sehr hohe Alter ihre Erfahrungen weitervermittelte. Heute wird diese Hobbygruppe von dem Schwarzenberger Martin Hermann geleitet, der den Beruf eines Korbmachers in Lauter noch erlernte. Dieser Gruppe gehören weiter an: seine Frau Gudrun, Eva und Susann Espig, Roswitha Friedrich, Dr. Rainer Kilian, Hilde Nettling und Gisela Kunzmann. Von Martin Hermann und Elfriede Georgi erlernten weitere Hobby-Korbmacher die Herstellung von Fichtenholz-Schieneln, die die Grundlage für den Korbkörper bilden. Der Lauterer Traugott Lauckner gilt mit dessen Erfindung im Jahre 1825 als der Begründer der Spankorbproduktion in unserem Ort. Auch die Hobby-Spankorbflechter treffen sich zur Pflege ihrer kunsthandwerklichen Tätigkeit meist vierzehntägig und zu besonderen Höhepunkten oder bei Voranmeldungen in einem für sie speziell gestalteten Raum in der Begegnungsstätte.

Den Grundstock für das in Entwicklung befindliche Heimatmuseum bilden die Gegenstände und Sammlungen der Ausstellung anlässlich des „Heimatfestes – 850 Jahre Lauter“ in den Räumlichkeiten der „Baulücke“ im Jahre 2009. Diese historische Schau umfasst die Themen industrielle Entwicklung und Landwirtschaft im Ort, die Vielfalt des Lauterer Handwerks, die Bedeutung der Spankorbproduktion, Lauter als Ort der Händler und Hausierer, der Wald und die Forstwirtschaft, der Bergbau, Kultur, Bildung und der Sport. Eine besondere Attraktion der Ausstellung bildet das in dreijähriger Präzisionsarbeit durch den Lauterer Thomas Kunz hergestellte funktionstüchtige und maßstabsgerechte Modell der historischen Lohmühle im Griesetal. Die Inneneinrichtung der nachgestellten Historie (Stampfe, Antriebsräder in Aktion) ist durch eine Glasscheibe zu erkennen und der Vorgang wird für den Besucher erlebbar. Ein Film erläutert den Gästen den betrieblichen Ablauf, die technischen Daten und in diesem Zusammenhang die geschichtlichen Fakten.

Helmut Georgi und seine Frau Sieglinde sind rastlos am Erhalt, der Erweiterung, der Erneuerung und der Erhöhung der Attraktivität der historischen Schau tätig und behandeln diese Einrichtung so – als wäre sie ihr Eigentum. Sach- und fachkundige Unterstützung erhalten sie durch Frank Maschka und Carmen Rösler.

Frank Maschka  ist zuständig für die Farbigkeit und Farbgebung (Wandbilder), für die grafische Gestaltung von Flächen, für die Herstellung attraktiver Modelle, für die Beschriftungen und damit insgesamt für die Darstellung von Übergängen und Zusammenhängen. Carmen Rösler zeichnet als Angestellte der Stadtverwaltung für das Haus mitverantwortlich.

Hans-Jürgen Dost und Helmut Georgi sind versierte Kenner der Lauterer Heimatgeschichte. Sie sind zuständig für die Führungen von Einzelpersonen und Gruppen durch die Räume und Ausstellungen des Hauses.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, beachten Sie bitte im Zusammenhang mit dem bisher Geschriebenen folgende Informationen:

1. An jedem letzten Sonnabend des Monats sind Sie in der Zeit von 14.30 bis 17.00 Uhr in diese Begegnungsstätte herzlich eingeladen. Die Besichtigung der Räumlichkeiten der Schnitzer und Korbmacher und der historischen Schau in der Heimatstub’ ist möglich und natürlich kostenlos. Anwesend sind Hobbykünstler und ein Ausstellungsführer.

2. An jedem Dienstag und Freitag versammeln sich die Hobbykünstler in ihrer Wirkungsstätte. Sie dürfen auch an diesen Tagen in der Zeit von 16 bis 18 Uhr diese Räumlichkeiten besichtigen. Voraussetzung ist eine Voranmeldung bei Frau Carmen Rösler in der Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 03771 7031-

30. Sie sollten dabei Ihre Wünsche äußern. Auch eine Führung wäre danach möglich.

3. Für Familienfeste und Feiern dürfen Sie die Heimatstub’ für zwei bis drei Stunden für ein entsprechendes Entgelt bei der Stadtverwaltung mieten. Entsprechend Ihres Wunsches ist eine Führung möglich und der eine oder andere Schnitzer und Korbmacher könnte für Sie anwesend sein.

Zuständig für die Vermietung:      Frau Lydia Georgi, Stadtverwaltung, Tel.-Nr. 703117,

Zuständig für die Organisation:    Frau Carmen Rösler, Stadtverwaltung, Tel.-Nr.: 703130.

4. Für Kindergruppen aus den KITAS und für Schülergruppen ist bei entsprechender Voranmeldung eine Besichtigung der Räumlichkeiten möglich und erwünscht.

5. Unser Ortsteil Bernsbach besitzt ebenfalls eine beneidenswerte Schau über die Entwicklung von einem Dorf armer Bauern zur Entwicklung eines vielseitigen Handwerks und zur Entstehung und Entwicklung eines Industriestandortes. Das Heimatmuseum des EZV Bernsbach beinhaltet u.a. historische Schaustücke wie die Kamee von Gemmenkünstler Christian Friedrich Hecker (1750-1795), eine wertvolle „Cosmographey“, verfasst von Sebastian Münster aus dem Jahre 1579 und die „Künstliche Niere“ von Dr. Wolfgang Kaden. Es lohnt sich für alle Bewohner unserer Stadt, auch diese Schau zu besichtigen.

Für die Ideengebung einer solchen Einrichtung, für die ständige Erweiterung und Entwicklung dieser Bernsbacher historischen Schau zeichnete und zeichnet sich noch Matthias Herrmann verantwortlich.

 

Die Schnitzer und Korbmacher, der Stadtchronist Volker Zimmer, die Angestellten der Stadtverwaltung Frau Rösler, Frau Georgi und Herr Maschka, die Leitung des Erzgebirgszweigvereins Lauter, Helmut Georgi und seine Frau Sieglinde und Hans-Jürgen Dost freuen sich auf Ihren Besuch.

Bemerkung: Die „äußere Hülle“ dieser Begegnungsstätte unterliegt laut Vorhaben in nicht allzu ferner Zeit einer Verschönerungskur.

 

Herbert Kragl

 

Kleingartenverein "Heiterer Blick" e.V.

Kleingartenverein "Heiterer Blick" e.V., Am Brauhausberg, 08315 Lauter-Bernsbach

 

- Freie Kleingärten zu verpachten! -

 

Unsere Kleingartenanlage befindet sich im Stadtzentrum von Lauter am Brauhausberg und wurde 1920 gegründet.

 

Parz. 2 - 223 m² mit Bungalow und Geräteschuppen

 

Parz. 9 - 181 m² mit Bungalow

 

Parz. 13/14 - 322 m² mit Bungalow und Geräteschuppen (Parz. können auch getrennt verpachtet werden)

 

Parz. 22 - 138 m² mit Bungalow

 

Parz. 23 - 121 m² mit Bungalow (Parz. 22 und 23 können auch zusammen verpachtet werden)

 

Parz. 25 - 202 m² mit Holzlaube

 

Parz. 47 - 148 m² mit Holzlaube

 

Alle Parzellen haben Strom- und Wasseranschluss.

Interessenten melden sich bitte bei:

   Gartenfreund Roland Scheibner, Tel.: 03771/251267

 

Der Vorstand

 

Die Stadtbibliothek Lauter-Bernsbach stellt sich vor

Die Stadtbibliothek Lauter-Bernsbach ist eine öffentliche Einrichtung unserer Stadt und steht jedermann zur Verfügung. Die Benutzung ist nach einer förmlichen Anmeldung in einer der beiden  Bibliotheksaußenstellen („Neues Rathaus“ Herman-Uhlig-Platz 1 im OT Lauter oder Rathaus im OT Bernsbach, Straße der Einheit 5) möglich. Der Benutzer meldet sich persönlich an. Bei Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr ist eine Einverständniserklärung der Eltern vorzulegen.

Die Jahresgebühr beträgt:

·  für Erwachsene 6,00 EUR

·  für Kinder u. Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr 3,00 EUR

 

Die Stadtbibliothek Lauter-Bernsbach verfügt z.Z. über ca. 10.800 Medieneinheiten.

 

Der Bestand umfasst:

-   Romane, Erzählungen, Gedichte (Belletristik)

-   Sach- und Fachliteratur

-   Kinderliteratur (Belletristik und Fachliteratur

-   Hörbücher

-   Nachschlagewerke, Lexika

-   CDs und DVDs

-   tiptoi – Spiele

-   seit Juni 2015 moderne E-Books

 

Der Bestand an Medien wird durch Fördermittel und Mitteln der Stadt ständig erweitert und aktualisiert. Natürlich können beim Kauf von Medien auch Wünsche von Lesern berücksichtigt werden. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Landesfachstelle für Bibliotheken in Chemnitz ist es auch möglich, spezielle Literatur bzw. Medien, die nicht in unserem Bestand sind, zu besorgen.

Die Leihfristen für Bücher, Hörbücher, CDs und DVDs betragen in der Regel 4 Wochen. Eine Verlängerung der Leihfrist ist in den meisten Fällen unkompliziert möglich. Für tiptoi-Spiele gilt eine Ausleihfrist von 2 Wochen.

In der Bibliothek im OT Bernsbach und im OT Lauter verfügen wir zusätzlich über Computerarbeitsplätze mit Internetanschluss. Die Nutzung der Plätze ist in den Jahresgebühren der Bibliothek enthalten.

 

Öffnungszeiten der Bibliothek:

Montag:                9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.30 Uhr in Lauter

Dienstag:             9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 18.00 Uhr in Bernsbach

Mittwoch:            9.00 bis 12.00 Uhr in Bernsbach

Donnerstag:         9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr in Lauter

 

 

Per Mausklick ins digitale Bücherregal!

 

Die Stadtbibliothek Lauter-Bernsbach ist eine von 25 Bibliotheken, die sich zum Onleihe-Verbund „bibo-on“ zusammengeschlossen haben und damit moderne E-Books auch Bibliotheksnutzern zur Verfügung stellen. Mit der sogenannten „Onleihe“ kann jeder Bibliotheksbenutzer ab dem 16. Lebensjahr unter der Internetadresse www.onleihe.de/bibo-on ein ständig wachsendes Angebot aktueller Bestseller oder Hörbücher ausleihen. Egal ob von zu Hause oder von unterwegs. Selbst im Urlaub kann man bequem vom Strand aus E-Books ausleihen. Man benötigt dazu nur einen Internetanschluss sowie ein geeignetes Endgerät und einen gültigen Bibliotheksausweis. Sie erhalten dann in der Bibliothek ein Passwort für die Anmeldung.

 

Besonderer Vorteil:

Der zusätzliche Service ist für alle Bibliotheksnutzer kostenlos! Auch Mahngebühren gibt es bei der Onleihe nicht. Nach Ablauf der Leihfrist von drei Wochen lässt die Datei nicht mehr öffnen. Die „Rückgabe“ erfolgt sozusagen automatisch.

 

eMedien nutzen

Wer "onleihen" will, benötigt folgende kostenlose Software: Adobe Reader, Adobe Digital Editions, Windows Media Player oder die Onleihe-App. Einmalig muss eine "Adobe-ID" eingerichtet werden, damit die Mediendateien geöffnet werden können.

Genutzt werden können die eMedien auf PC, eBook-Readern, Tablet-PC´s, MP3-Playern mit entsprechenden Displays und Smartphone, jedoch nicht auf den Kindle-Geräten von Amazon (ausgenommen Kindle Fire und Kindle Fire HD).

 

Weiter Informationen und Unterstützung bei der Onleihe erhalten Sie in Ihrer Bibliothek.

 

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann nutzen Sie das Angebot unserer Bibliothek – egal ob elektronisch oder klassisch auf Papier. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Informationen zum neuen Bundesmeldegesetz

Am 01.11.2015 ist das neue Bundesmeldegesetz in Kraft getreten, wir möchten Sie deshalb über die grundlegenden Änderungen in Kenntnis setzen.

 

Ab 1. November 2015 wird das Meldegesetz neu geregelt. Zuständig sind dann nicht mehr die einzelnen Länder, sondern der Bund.

Wer künftig den Wohnort wechselt, wird durch das neue Gesetz verpflichtet, seinen Wohnortwechsel innerhalb von zwei Wochen bei der zuständigen Meldebehörde anzuzeigen. Wenn ein Mieter aus einer Wohnung auszieht und keine neue Wohnung im Inland bezieht, ist eine Abmeldung erforderlich. Während für beides bislang meist ein einfaches Formular genügte, ist der Meldebehörde ab 1. November 2015 eine Bescheinigung des Wohnungsgebers – das kann der Vermieter sein, aber beispielsweise auch eine Verwaltungsgesellschaft oder ein Verwandter, bei dem jemand unentgeltlich wohnt - vorzulegen. Dies hat eine sogenannte Mitwirkungspflicht zur Folge: Ab November müssen Wohnungsgeber innerhalb von zwei Wochen eine Bescheinigung über den Ein- oder Auszug des neuen Bewohners ausstellen.

Das Gesetz regelt, welche Informationen in der Bescheinigung des Vermieters auf jeden Fall enthalten sein müssen:

Name und Anschrift des Wohnungsgebers

Information, ob es sich um einen Aus- oder Einzug handelt

Ein- oder Auszugsdatum

Anschrift der Wohnung

Namen der neuen Bewohner

 

Soweit Melderegisterauskünfte zur gewerblichen Nutzung erfragt werden, ist zukünftig der Zweck der Anfrage anzugeben und die Melderegisterauskunft ausschließlich zu diesem Zweck zu verwenden.

Melderegisterauskünfte für Zwecke der Werbung und des Adresshandels sind nur noch mit Einwilligung der betroffenen Person möglich.

 

Übermittlung von Alters-und Ehejubiläen:

 

Bisher wurden im Mitteilungsblatt sowie in der Freien Presse die Geburtstage ab dem 80. bzw. 75. Geburtstag veröffentlicht. Das neue Bundesmeldegesetz sieht jedoch vor, dass nunmehr nur noch der 75. Geburtstag sowie jeder fünfte weitere Geburtstag und ab dem 100. Geburtstag jeder folgende veröffentlicht werden. Im Mitteilungsblatt werden also zukünftig nur noch Altersjubilare veröffentlicht, die den 75., 80., 85.,90.,95.,100. oder jeden weiteren Geburtstag begehen.

 

Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge

Entwicklung der dauerhaft dezentralen Abwasserentsorgung

im Gebiet des Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge (ZWW)

 

Im Verbandsgebiet des ZWW wird es nach Abzug der bis zum 31.12.2020 noch zentral anzuschließenden Grundstücke insgesamt 3.180 Grundstücke mit 10.685 Einwohnern geben, deren Abwässer nicht in einer öffentlichen Kläranlage gereinigt werden. Von diesen Grundstücken verfügen 480 Grundstücke über einen Abwasserteilanschluss (Abwasseranschluss an das Netz des ZWW ohne zentrale Reinigung) und 2.700 Grundstücke über keinen Abwasseranschluss. Bei diesen Grundstücken kommt auch perspektivisch eine Kleinkläranlage bzw. abflusslose Grube zur Anwendung.

 

Gemäß den Vorgaben der Novellierung des Sächsischen Wassergesetzes (SächsWG) vom 12.07.2013 hat auch bei diesen Grundstücken die Abwasserentsorgung zum 01.01.2016 dem Stand der Technik zu entsprechen, das heißt es sind vollbiologische KKA zu errichten oder bestehende Anlagen mit einer biologischen Reinigungsstufe auszurüsten und abflusslose Gruben müssen standsicher und dicht sein. Auch im Grundstück anfallende sogenannte Grauwässer sind der KKA (Kleinkläranlage) oder Grube zuzuführen. Diesen Anforderungen kamen bis dato ca. 38 % der Grundstückseigentümer nach.

 

Die Errichtung vollbiologischer KKA oder Umrüstung bestehender Anlagen ist förderfähig und der Freistaat Sachsen gewährt bis 31.12.2015 gemäß Richtlinie Siedlungswasserwirtschaft (RL SWW/2009) entsprechende Zuschüsse. Für Fragen der Zuwendungsvoraussetzungen/gesetzlichen Anforderungen und Fachfragen zum Thema vollbiologische KKA steht der ZWW unter der Telefon-Nummer 03774 / 144-115 und im Internetz unter www.wasserwerke.net unter der Rubrik Abwasser und Kleinkläranlagen zur Verfügung.

 

Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge (ZWW) schließen bis 2020 weitere 10.600 Einwohner abwasserseitig zentral an

Gesetzliche Regelungen

 

Die Europäische Union (EU) legt für den Schutz der Umwelt und für die Bewirtschaftung des Wassers in seiner Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vom 22.12.2000 fest, dass bis 2015 alle Gewässer der EU einen guten ökologischen und chemischen Zustand zu erreichen haben. Zur Umsetzung der nachhaltigen Verbesserung der Gewässerzustände wurden 3 Bewirtschaftungszyklen (1. Zyklus 2009-2015, 2. Zyklus 2015-2021, 3. Zyklus 2021-2027) eingeräumt. Die Mitgliedsländer der EU haben entsprechende Maßnahmen einzuleiten, um bis spätestens 2027 alle Umweltziele zu erreichen.

 

Umgesetzt wurden die Vorgaben der WRRL in deutsches Recht durch das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) des Bundes vom 31.07.2009. Danach sind bis zum 22.12.2015 ein guter ökologischer und chemischer Zustand der oberirdischen Gewässer, der künstlichen und erheblich veränderten Gewässer zu erreichen. Sollte sich der Gewässerzustand nicht weiter verschlechtern und die notwendigen Verbesserungsmaßnahmen nur schrittweise in einem längeren Zeitraum technisch durchführbar sein, kann die Umsetzungsfrist zweimal für einen Zeitraum von jeweils 6 Jahre verlängert werden, somit spätestens bis 2027.

 

Als einziges Bundesland verschärfte Sachsen die Vorgaben der WRRL und des WHG derart stark, dass bereits zum 31.12.2015 die Abwasserentsorgung (zentrale und dezentrale Anlagen) an den Stand der Technik anzupassen ist. Basis hierfür ist die Novellierung des Sächsischen Wassergesetztes (SächsWG) vom 12.07.2013 sowie die Kleinkläranlagenverordnung des Freistaates Sachsen vom 19.06.2007.

 

In anderen Bundesländern gibt es solche verschärften Regelungen wie in Sachsen nicht, so wird z. B. in Thüringen ein erheblicher Teil der Bewirtschaftungsmaßnahmen gem. WRRL/WHG auf die Zeiträume 2021 und 2027 verlegt.

 

Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) des ZWW

 

Nach der schrittweisen Aufnahme der Abwasserzweckverbände und der Bildung des Bereiches Abwasser investierte der ZWW in den Jahren 2001 bis 2014 allein im Bereich Abwasser 187,23 Mio. €. So wurden im gesamten Verbandsgebiet viele Kanäle und Abwasserverbindungsleitungen neu gebaut und Zentral- oder Gruppenkläranlagen oder Kläranlagenstufen von bereits bestehenden Zentralkläranlagen neu errichtet. Damit erhöhte sich der Anschlussgrad der Einwohner im Verbandsgebiet des ZWW mit Abwasservollanschlüssen von 42,4 % in 2001 auf 87,3 % in 2014.

 

Mit Erlass der Kleinkläranlagenverordnung des Freistaates Sachsen und der Novellierung des Sächsischen Wassergesetzes haben zum 31.12.2015 alle Abwassereinleiter in Sachsen dem Stand der Technik zu entsprechen. Dieses hatte zur Folge, dass viele Bürger und Bürgerinitiativen einen zentralen Abwasseranschluss forderten. Der ZWW beschloss Lösungen im Sinne der Bürger zu finden, so der Verbandsvorsitzende des ZWW, Bürgermeister Joachim Rudler, und passte das Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) des ZWW bereits in 2009/2010 dahingehend an, dass viele damals abwasserseitig dezentrale Gebiete neu als abwasserseitig zentral zu erschließend vorgesehen sind.

 

Da der Wille und die Bereitschaft zur Schaffung weiterer zentraler Abwasseranschlüsse durch den ZWW auch ab 2011, selbst mit einem erheblichen finanziellen Anteil der Bürger (in manchen Gebieten des ZWW bis zu 8.000,00 € pro Hausanschluss), weiter stieg, wurde das ABK des ZWW bis 2013/2014 ständig fortgeschrieben.

 

In 2014 formulierte der ZWW ein Investitionskonzept mit einem Gesamtumfang von 42.953.900 € für die Jahre 2015 bis 2020, nach dem in diesem Zeitraum weitere 3.250 Abwasserhausanschlüsse mit 10.634 Einwohnern an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen werden können. Bis zu einer Investitionsobergrenze von 3.000 € pro anzuschließendem Einwohner finanziert der ZWW. Liegen die Investitionskosten höher, leistet die Bürgerschaft in der Regel den Mehrbetrag. Das Investitionskonzept wurde in den langfristigen Wirtschaftsplan des ZWW integriert und mittlerweile kommunalaufsichtlich genehmigt.

 

Die äußerst konstruktiven Verhandlungen mit fast 50 Bürgerinitiativen für einen zentralen Abwasseranschluss mit zum Teil finanzieller oder materieller Bürgerbeteiligung im Verbandsgebiet des ZWW gibt uns Recht, so der Geschäftsführer Dr. Frank Kippig, sowohl wirtschaftlich als auch technisch die richtige abwassertechnische Lösung zu schaffen.

  

Bestandsschutz bis zum zentralen Anschluss des ZWW

 

Zur Schaffung rechtmäßiger Zustände ab dem 01.01.2016 haben der ZWW und das Landratsamt Erzgebirgskreis auf Basis der „Ermessensleitenden Hinweise des SMUL vom 11.12.2013“ einen öffentlich-rechtlichen Vertrag zur abwasserseitigen Erschließung (ÖRV) für den Zeitraum 2015 bis 2020 geschlossen.

 

Sowohl der Landrat des Erzgebirgskreises Frank Vogel als auch der Verbandsvorsitzende des ZWW Bürgermeister Joachim Rudler bekräftigten mit der Unterzeichnung des Vertrages, für die Bürger unserer Region die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

 

In diesem Vertrag verpflichtet sich der ZWW, sein Investitionskonzept in den vereinbarten Jahresscheiben abzuarbeiten und die entsprechenden Abwasservollanschlüsse nebst öffentlichem Kanalnetz und Kläranlagen herzustellen. Der Landkreis wiederum kontrolliert die Fertigstellung der Baumaßnahmen und verpflichtet sich, diese kurzfristig abzunehmen.

 

Für die Bürger und Grundstückseigentümer, die im Zeitraum vom 01.01.2016 bis 31.12.2020 vom ZWW an das zentrale Abwassernetz angeschlossen werden, bietet der Vertrag Rechtssicherheit. Sowohl das Landratsamt als zuständige Untere Wasserbehörde als auch der ZWW als verantwortlicher Aufgabenträger gewähren diesen Grundstückseigentümern bis zum zentralen Abwasseranschluss für seine bestehende Kleinkläranlage/abflusslose Grube Bestandsschutz. Voraussetzung dafür ist, dass der Grundstückseigentümer seine Kleinkläranlage/abflusslose Grube ordnungsgemäß wie bisher betreibt und keine Gefährdung für die Umwelt besteht.

  

Information an die Grundstückseigentümer

 

Der ZWW wird bis 30.06.2015 jeden der 3.250 Grundstückseigentümer, die im Zeitraum vom 01.01.2016 bis 31.12.2020 einen zentralen Abwasservollanschluss erhalten, schriftlich informieren. In diesem Schreiben benennt der ZWW die Art des Abwasservollanschlusses und den geplanten Zeitraum des Anschlusses. Gleichzeitig hat der Grundstückseigentümer über die Internetseite des ZWW die Möglichkeit, Einblick in das jeweilige Abwasserbeseitigungskonzept des Ortes zu nehmen (www.wasserwerke.net, Achtung, diese Seiten werden bis 30.06.2015 vervollständigt). Zusätzlich bietet der ZWW die Möglichkeit zu telefonischen Auskünften zum ABK unter der Tel.-Nr. 03774/144-184 oder die Vereinbarung eines Termins im ZWW selbst.

Verfahrensweise zum Thema Baumfällung

Da uns immer wieder Anfragen hinsichtlich der Verfahrensweise bzw. zur gesetzlichen Grundlage zum Thema Baumfällungen erreichen, möchten wir an dieser Stelle nochmals zusammengefasst informieren:

 

Grundsätzlicher Ausgangspunkt der Entscheidung, ob die Fällung eines Baumes durch die Stadtverwaltung genehmigt werden muss oder nicht, ist der beabsichtigte Zeitpunkt der Entfernung.

Ist es beabsichtigt, den Baum in der Zeit vom 01.03. bis zum 30.09. eines Jahres zu fällen, so ist dies grundsätzlich verboten. Diese Festlegung findet sich im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) wieder, um dem Artenschutz Rechnung zu tragen. Ausnahmen hiervon lässt das Gesetz nur unter strikten Bedingungen zu (§ 39 Abs. 5 BNatSchG).

 

Aus diesem Grund sollten alle beabsichtigten Fällungen außerhalb dieser sog. „Vegetationsperiode“ (also der Zeit vom 01.10. bis 28.02. eines jeden Jahres) geplant und durchgeführt werden. Hierbei sind die Regelungen der jeweiligen Baumschutzsatzungen der beiden ehemaligen Orte Lauter und Bernsbach (für das jeweilige Ortsgebiet) nach wie vor gültiges Recht.  

Hinzu kommt, dass die Regelung im Sächsischen Naturschutzgesetzes (SächsNatSchG) ebenfalls beachtet werden muss. In § 19 Abs. 2 Nr. 3 SächsNatSchG ist festgelegt, dass Bäume mit einem Stammumfang bis zu einem Meter (gemessen in einer Stammhöhe von einem Meter) sowie Obstbäume, Nadelgehölze, Pappeln, Birken, Baumweiden und abgestorbene Bäume auf mit Gebäuden bebauten Grundstücken genehmigungsfrei gefällt werden dürfen.

Für diese Art von angedachten Fällungen (außerhalb der Vegetationsperiode) entscheidet demnach jeder Grundstückseigentümer bzw. Verfügungsberechtigte eigenständig und verantwortungsbewusst, ob Bäume entfernt werden sollen oder nicht. Die Behörde hat hier keinerlei Handhabe eine Fällung zu versagen bzw. grundsätzlich Genehmigungen zu erteilen.

 

Wir empfehlen in jedem Falle eine Rücksprache mit der Stadtverwaltung, um eventuelle Missverständnisse im Einzelfall zu vermeiden bzw. die genaue Situation nochmals fachgerecht zu erörtern. Es steht Ihnen hierbei Frau Barth (Tel.-Nr.: 03771/7031 24) gern für Ihre Fragen zur Verfügung.